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23.05.2018, 11:35 Uhr
Viele Anfragen über Stadtgrenzen hinaus
Walsrode. Das Montessori Kinderhaus in Walsrode erfreut sich großer Beliebtheit. Die Anzahl der Anmeldungen ist so groß, dass Einrichtungsleiterin Johanne Schuh schnellstmöglich zusätzliche Räume schaffen möchte. Anfragen kommen mittlerweile auch aus Nachbargemeinden. Bei einem Besuch hat sich CDU Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper, zusammen mit der CDU Stadtverbandsvorsitzenden Uta Paschke-Albeshausen, über die aktuelle Situation informiert.
Das Montessori Kinderhaus ist der einzige Kindergarten mit Montessori-Pädagogik im ganzen Heidekeis. Die steigende Anzahl an Anfragen aus den umliegenden Gemeinden, wie z.B. Essel, Dorfmark, Eickeloh oder Rethem, macht dies deutlich. Doch allein in diesem Jahr mussten 14 Kinder abgewiesen werden. Die Eröffnung einer zweiten Gruppe, ist da unausweichlich. Ein Erweiterungsbau auf dem angrenzenden Grundstück ist bereits in Planung. Doch Johanne Schuh berichtet, dass vielen Eltern der Weg zu Montessori verwehrt bliebe, da einige Kommunen im Heidekreis die freie Kitawahl, über die Gemeindegrenzen hinaus, ablehnten. „Jede Kommune möchte zuerst ihre Kinder unterbringen, bevor Kinder von außerhalb dazukommen“, erklärt Schuh. Dazu käme, dass die Herkunftsgemeinden selten bereit seien, den Kostenausgleich an die Stadt Walsrode zu bezahlen. Gudrun Pieper zeigte sich sehr verwundert über dieses Prozedere: „Sowohl die Montessori-Pädagogik als auch die Waldorf-Pädagogik sind als Alleinstellungsmerkmal zu betrachten und sollten landkreisweit, als wertvolles pädagogisches Konzept, allen Familien zugänglich sein. Sie sicherte zu, das Thema im Kreisausschuss anzusprechen. Die Erweiterung um eine zweite Kita-Gruppe verbindet Schuh mit dem Wunsch nach einer zusätzlichen kleineren Gruppe aus maximal 18 Kindern, da nicht für alle Kinder eine Gruppengröße von 25 Kindern geeignet ist. In der Vergangenheit konnten aus diesem Grund wiederholt einzelne Kinder aus dem Kinderstübchen nicht ins Kinderhaus wechseln.

Die Nachfrage der Eltern sei auch bei der Montessori-Schule ungebrochen. „Wir suchen händeringend ein Gebäude“, berichtet Johanne Schuh. Das Fehlen einer weiterführenden Montessori-Schule ist manchmal auch das Entscheidungskriterium gegen die Schule und somit ein Wunsch vieler Eltern der Gründung . Darüber hinaus sei, aufgrund des erhöhten Bedarfs, die Zweizügigkeit der Grundschule geplant. „Es ist verständlich, dass es den Eltern wichtig ist, den Weg mit Montessori bis zum Ende der Schulzeit zu verfolgen“, so die Landtagsabgeordnete.Das große Interesse der Eltern unterstreicht den besonderen Stellenwert dieser pädagogischen Einrichtung als wichtigen Bestandteil des Bildungswesens in unserem Heidekreis.“

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